
ERSCO erhält Förderzusage für Zukunftsprojekt
Der ERSC Ottobrunn arbeitet seit mehreren Jahren an einer nachhaltigen Weiterentwicklung seiner Eissport- und Vereinsinfrastruktur. Nun wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht: Für die geplante Machbarkeitsstudie des Projekts „Zukunftsraum für Energie, Bewegung und Gemeinschaft“ erhält der Verein eine Förderung in Höhe von 75.000 Euro aus einer Fraktionsinitiative des Bayerischen Landtags.
Aufgrund der stetig wachsenden Nachfrage nach Eiszeiten und der veränderten Wetterbedingungen stößt die bestehende Infrastruktur des Vereins seit Jahren zunehmend an ihre Grenzen.
Immer mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene möchten Eishockey spielen, Eiskunstlaufen oder einfach nur Eislaufen lernen, gleichzeitig fehlt es an ausreichend Eisfläche sowie an wetterunabhängigen Trainingsbedingungen. Zusätzlich ist die Nachfrage nach öffentlichem Eislauf enorm gestiegen, da alternative Betätigungen im Winter, wie Skifahren, klimatisch und finanziell bedingt immer weniger attraktiv werden.
Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der Verein bereits seit mehreren Jahren intensiv mit der Weiterentwicklung seiner Infrastruktur.
Aus dieser Arbeit heraus entstand das Projekt: „Zukunftsraum für Energie, Bewegung und Gemeinschaft“.
Das Konzept verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: Neben der Weiterentwicklung der Eissportinfrastruktur werden auch nachhaltige Energiekonzepte sowie zusätzliche Angebote für Sport, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe betrachtet.
Für die notwendige Machbarkeitsstudie dieses Projekts hat der ERSCO nun eine Förderzusage über 75.000 € aus einer Fraktionsinitiative des Bayerischen Landtags erhalten.
Ein besonderer Dank gilt dem direktgewählten Landtagsabgeordneten Maximilian Böltl, der das Projekt bereits seit 2022 unterstützt und sich für diese Förderung eingesetzt hat. Allgemein findet die ERSCO-Initiative auch in der Kommune und im Landkreis parteiübergreifend Zustimmung.
„Für uns als Verein ist diese Zusage ein echter Meilenstein“, erklärt ERSCO-Vorstand Michael Guggenhuber, Initiator des Projekts. „Sie ermöglicht es uns erstmals, die nächsten Planungsschritte fundiert anzugehen und die Zukunft unserer Eissportinfrastruktur strukturiert zu entwickeln. Das Projekt versteht sich dabei bewusst als offene Initiative für die Region, bei der Sport, Energie, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe zusammengedacht werden.“
Mit der Machbarkeitsstudie soll nun untersucht werden, wie eine zukunftsfähige Infrastruktur für den Eissport sowie ein nachhaltiges und vor allem tragfähiges Energie- und Nutzungskonzept für den Standort umgesetzt werden kann.
Die Ergebnisse der Studie sollen als Grundlage für die weiteren Entscheidungen zur zukünftigen Entwicklung des Standorts dienen.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger, mögliche Unterstützer oder Projektpartner können sich bei Fragen oder Interesse am Projekt gerne per E-Mail an den ERSCO wenden: zukunft@ersco.de

